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Walenstadt testet Quartierstrom

Immer mehr Hauseigentümer produzieren auf ihrem Gebäude Solarstrom. Bisher konnten sie den Strom selbst verbrauchen und überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Im Projekt «Quartierstrom» in der Pilotregion Walenstadt können sie den Strom nun direkt in ihrer Nachbarschaft vermarkten. So entsteht eine Community, die Strom produziert, verbraucht und in ihrem eigenen, lokalen Markt handelt. Kauf und Verkauf werden über eine Blockchain-Technologie abgewickelt.

Dies ist ein neuer Ansatz, der in Praxis noch nicht erprobt wurde und der zahlreiche Fragen aufwirft: Mit welcher Technologie werden die Transaktionen im lokalen Markt abgewickelt? Eignet sich eine Blockchain? Wie verhalten sich die Nutzer in der Community? Wie müssen die Business-Modelle gestaltet werden? Ist es mit den richtigen Rahmenbedingungen ökonomisch und ökologisch sinnvoll, dass sich Communities zu einem massgeblichen Anteil selber versorgen?

Im Rahmen des vom Bundesamt für Energie unterstützten Leuchtturmprojekts «Quartierstrom» wird der neue Ansatz ganzheitlich betrachtet. Beteiligt sind Forscher der ETH Zürich, der Universität St. Gallen und der Hochschule Luzern. Die erproben zusammen mit Partnern aus der Industrie mit dem Aufbau eines Pilotnetzes in Walenstadt ihre Ansätze in der Praxis.

(Quelle: www.quartier-strom.ch)

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