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Teslas helfen regeln

100 Tesla-Fahrer in den Niederlanden haben die Kontrolle über das Laden ihrer E-Autos verloren, und das ganz freiwillig. Wie das Magazin bizz energy berichtet, bestimmt seit Anfang 2018 der Übertragungsnetzbetreiber Tennet, wie schnell oder langsam ihre Fahrzeugbatterien gefüllt werden. Das soll ihm helfen, die Strommenge im Netz stabil zu halten, wenn das Angebot erneuerbarer Energien wetterbedingt schwankt.

Tennet zahlt den Autobesitzern dafür Gebühren: "Der Konsument gibt uns seine Flexibilität, und wir belohnen ihn dafür", wird Lex Hartman, Vorstandsmitglied des niederländischen Staatsunternehmens, zitiert. Per App geben die 100 Teslafahrer lediglich vor, wann die Batterien ihrer Wagen voll sein müssen. Mit welcher Intensität die Akkus bis dahin geladen werden, bleibt Tennet überlassen.

Mit deren Hilfe erprobt Tennet, wie sich Engpässe im Übertragungsnetz vermeiden lassen. Das bedeutet konkret: Wenn Windparks und Solarfarmen besonders viel Strom liefern, sollen die privaten E-Autos am Ladekabel kurzfristig schneller Strom ziehen und so das Netz entlasten. Bei wenig Wind und Sonne laden die Auto-Akkus entsprechend langsamer.

(Quelle: bizz-energy.com)
 

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