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Solarstrom wird immer besser

In energiepolitischen Diskussionen wird immer wieder gefragt, wie stark Solarstrom die Umwelt belastet? Einen grossen Einfluss haben der Herstellort der Photovoltaik-Anlagen, die technologischen Fortschritte bei der Fertigung und dem Wirkungsgrad der Solarmodule sowie die Konstruktion der Modulbefestigung.

Die Berücksichtigung all dieser Entwicklungen führt zu einer noch besseren Ökobilanz von Solarstrom als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommen Arthur Braunschweig und Daniel Rufer von der E2 Management Consulting AG, Zürich. Sie haben einen Ökobilanz-Vergleich des Bundesamts für Energie (BFE) aus dem Jahr 2012 untersucht und in wesentlichen Punkten aktualisiert und korrigiert.

Als Ergebnis zeigte sich, dass die Treibhausgas-Emissionen von Solarstrom um 58 Prozent tiefer liegen, als in der BFE-Studie dargestellt wurde, halten Braunschweig und Rufer fest. In der  vorliegenden Analyse wurde davon ausgegangen, die beste heute eingesetzte Technologie stelle eine geeignete Grundlage dar, um künftige Photovoltaik zu beurteilen. Zu diesem Zweck wurden einzelne Ökobilanz-Elemente überarbeitet.

Der Ökobilanz-Vergleich verschiedener Stromproduktionen zeigte, dass Strom aus Wind, Wasser und Photovoltaik die tiefsten Umweltbelastungen aufweist. Die Unterschiede zwischen diesen drei erneuerbaren Stromerzeugungsarten sind erheblich kleiner geworden, heisst es. «Es gilt, insbesondere das grosse Potenzial von Solarstrom in der Schweiz rasch zu erschliessen, um die Produktion von nicht erneuerbarem, umweltbelastendem Strom zu ersetzen».

(Quelle: «Die bessere Ökobilanz von Solarstrom», September 2013, www.e2mc.com)

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