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Solarstrom, Speicher und Elektroautos: Wagt Tesla zuviel?

Die intelligente Verknüpfung von Solarstrom mit Batteriespeichern und Elektrofahrzeugen kann einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Energienutzung leisten. Was noch vor zehn Jahren Zukunftsmusik war, wird langsam zur Realität, wenn es nach dem Willen von Elon Musk, dem Pionier in Sachen Elektroautos, geht.

Mit der Übernahme von SolarCity, die sich als führende Solaranbieterin der USA bezeichnet, macht der schillernde südafrikanische Unternehmer einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einem auf den Energiebereich ausgerichteten Technologiekonzern. Allerdings wirft der Kauf von SolarCity, der 2,6 Milliarden Dollar umfasst, Fragen auf.

Problematisch ist vor allem die Tatsache, dass sowohl Tesla Motors als Herstellerin von Premium-Elektrofahrzeugen als auch SolarCity hohe Verluste schreiben. Schafft es Musk, die Integration trotz der noch fehlenden Gewinne voranzutreiben und Synergien zu nutzen, die sich am Markt auszahlen, dann wäre ein grosses Hindernis bewältigt.

Die schweizerische „Finanz und Wirtschaft“ kommt am 6. August zu folgendem Fazit: „In Tesla zu investieren, bedeutet, sich auf eine Gesellschaft einzulassen, die neue Wege geht, Fehler macht, daraus lernt, sich verbessert und vielleicht Bahnbrechendes schafft. Aber auch auf eines, das zu viel verspricht, zu grosse Erwartungen schürt und den Bogen zu überspannen droht.“ Zu hoffen bleibt, dass sich das Risiko auszahlt, für Musk wie für die Energiebranche.

(red.)

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