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Solarstrom gemeinsam nutzen

Das per 1. Januar 2018 revidierte Energiegesetz ermöglicht es, Überschüsse aus dezentral erzeugtem Strom an Nachbarn im selben Haus oder im Quartier weiterzugeben statt ins öffentliche Netz einzuspeisen. Die Zulassung von Eigenverbrauchsgemeinschaften eröffnet damit die Chance, dass lokal produzierter Strom, zum Beispiel aus Photovoltaik (PV), besser genutzt werden kann.

Private Stromerzeuger können sich also zusammentun und gegenseitig von ihren PV-Anlagen profitieren. Als eine der ersten grossen Überbauungen, die die neuen gesetzlichen Regelungen anwendet, nennt die NZZ am Sonntag eine grosse Überbauung in Huttwil (BE) mit 22 Gebäuden und 100 Wohneinheiten. Dank bester Sonnenhanglage bot sich die Installation von PV-Anlagen an. Sie wurden zusammen mit Wärmepumpen, energieeffizienten Geräten und Bauzertifizierungen nach modernsten Standards geplant.

Für das Projekt sprechen eine überdurchschnittliche Ausbeute der Sonnenenergie und geringe Entwicklungskosten für die Eigenverbrauchsgemeinschaft. 500'000 Franken mussten für die Steuerung und Vernetzung des Gesamtsystems aufgewendet werden. Bei einem energetisch herkömmlichen Projekt hätten die Mehraufwendungen 2,5 Millionen Franken betragen, werden die Projekt-Entwickler zitiert.

(Quelle: NZZ am Sonntag)
 

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