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Schweizer wollen einheimische Energie

80 Prozent der Bevölkerung will, dass die Schweiz vermehrt einheimische Energie nutzt. Zu diesem Schluss kommt das Das Forschungsinstitut GFS Zürich. Es hat vom 15. November bis zum 3. Dezember 2016 insgesamt 1013 Telefoninterviews durchgeführt. Die Befragung ist laut GFS repräsentativ für die erwachsene Bevölkerung in der Deutsch- und Westschweiz.

76 Prozent sehen die Energiewende als etwas Positives – und dies über alle Parteien hinweg. Die Mehrheit der Befragten (61 Prozent) ist überzeugt, dass die Energiewende gelingen kann. Und jeder Zweite stimmt zu, dass die Energiewende der Wirtschaft Vorteile bringt. Nur 10 Prozent sehen hier Nachteile.

Die Studie zeigt zudem auf, dass die Forderungen der Schweizer Bevölkerung zu klimaschützenden Massnahmen erheblich zugenommen haben. Selbst über alle Parteien hinweg besteht der Wunsch, dass die Politik mehr gegen die Klimaerwärmung tun soll. Besonders starke Zustimmung findet auch der Wunsch, dass Klimaschutzmassnahmen umgesetzt werden sollen, um vom Erdöl unabhängiger zu werden (75 Prozent). Ebenso viele wollen Klimaschutzmassnahmen um Arbeitsplätze zu schaffen.

Als dringendstes Umweltproblem nennen die Befragten die Atomenergie bzw. den Atomausstieg und die Entsorgung radioaktiver Abfälle (22 Prozent). Mit einigem Abstand folgen verkehrsbezogene Probleme wie Verkehrsreduktion und Verschmutzung durch Verkehr mit 14 Prozent sowie die Luftverschmutzung (13 Prozent). Den meisten Einfluss haben die Umweltprobleme in den Augen der Schweizer Bevölkerung auf die Natur bzw. die Ökosysteme (93 Prozent), dicht gefolgt von der Gesundheit und dem Wohlbefinden (92 Prozent) und den Naturgefahren (90 Prozent).

(Quellen: energate.ch, GFS Zürich)

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