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PV und Wind immer günstiger

Die Kosten für Photovoltaik (PV)- und Windkraftanlagen sinken weiter. Damit sehen sich Kohle- und Gaskraftwerke zunehmend einer stärker werdenden Konkurrenz gegenüber. Eine jüngste Untersuchung von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) belegt, dass global betrachtet die durchschnittlichen Stromgestehungskosten für PV-Anlagen ohne Nachführsystem rund 70 US-Dollar pro Megawattstunde, für Onshore-Windenergie etwa 55 US-Dollar pro Megawattstunde betragen.

In Deutschland hat das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme Zahlen veröffentlicht, wonach PV inzwischen zur günstigsten Stromerzeugungsform avanciert ist und zwischen 3,71 und 11,54 Eurocent (46 bis 143 US-Dollar pro Megawattstunde) liegt. Am Beispiel Indien zeigen sich laut BNEF noch deutlichere Zahlen: Dort kämen PV-Anlagen inzwischen auf 41 US-Dollar pro Megawattstunde, 45 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich dazu liegen neue Kohlekraftwerke bei 68 US-Dollar, Gas- und Dampf-Kombikraftwerke bei 93 US-Dollar.

Kombiniert mit Batteriespeichern könnten PV-Anlagen in Indien je nach Charakteristik des Projekts Stromgestehungskosten zwischen 47 und 308 US-Dollar erzielen. Bei Windkraft kämen solche Systeme auf eine Spanne zwischen 34 und 208 US-Dollar. Fossile Energieträger würden bei der Grundlast und bei der Bereitstellung von Flexibilität mit einer neuen Wettbewerbssituation konfrontiert. schreibt BNEF.

(Quelle: pv-magazine.de)

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