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Ökostrom besser nutzen

Überschüssiger Strom aus regionalen Photovoltaik- und Windkraftanlagen soll künftig in vernetzten Haushalten gespeichert werden. Eine solche Lösung will das Allgäuer Unternehmen Sonnen nach eigenen Angaben lancieren. Die neue "Flex Plattform" soll der Abregelung der Anlagen zuvorkommen und zugleich die regionalen Verteilnetze entlasten. Zusätzlich erhalte jede dafür genutzte Kilowattstunde einen digitalen Fingerabdruck per Blockchain. Insgesamt werde damit mehr Ökostrom nutzbar gemacht.

Basis der neuen Plattform ist eine intelligente Software, die in den Photovoltaik-Heimspeichern von Sonnen integriert sei, berichtet das online-Portal pv-magazine.de. Damit lassen sich die Sonnenbatterien steuern, dass sie erst laden, wenn die Produktion der Photovoltaik-Anlage so hoch ist, dass sie gesetzlich abgeregelt werden müssten, wie es weiter heißt. Mit der Vernetzung tausender Batteriespeicher könne das Unternehmen das intelligente Ladeverhalten auf seinen Batteriepool übertragen und so auch überschüssigen Strom aus größeren Anlagen, etwa Windparks, speichern. Die Steuerung des Batteriepools erfolgt Sonnen zufolge über die Leitwarte der Sonnen-Community. So ließen sich gezielt Speichernetzwerke in einzelnen Regionen darstellen und lokale Engpässe vor Ort beheben.

(Quelle: pv-magazine.de)

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