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Elektromobilität: Chance für Versorger

Die Elektromobilität wird sich ausbreiten, und sie eröffnet Endversorgungsunternehmen (EVU) jetzt schon Geschäftsmöglichkeiten. Das war der Tenor an der jüngsten Partnertagung der St. Galler Abonax AG, einer Ostschweizer Dienstleistungs-Plattform für kommunale Werke.

Marco Piffaretti, Unternehmer und CEO der seit 20 Jahren im Elektromobilbereich tätigen Protoscar AG, skizzierte vier Ansätze. Der Betrieb von Heimladestationen zum Beispiel eröffne den EVU die Chance, neue Dienstleistungen anzubieten, mehr, auch lokal erzeugte Energie zu verkaufen, die Kundenbindung zu stärken sowie das Lastmanagement im eigenen Netz zu verbessern. Auch öffentliche Ladestationen, Hochleistungsschnellader sowie Flottenanalysen könnten EVU nutzen, um neue Geschäfte zu generieren.

«Die Wachstumskurve der Elektromobilität ist nicht aufzuhalten, und sie kommt morgen», sagte Piffaretti. Er ermunterte die EVU-Vertreter, ihre Chancen nicht zu verpassen. Gerade weil effizientere Haushaltgeräte, tiefere Strompreise und eine vermehrt dezentrale Produktion das Geschäftsvolumen der lokalen Werke zunehmend verringere, seien neue Bereiche umso wichtiger. Was könne da Besseres passieren als ein wachsendes und energiebezogenes Bedürfnis zu decken, wie dies die Elektromobilität darstelle.

Weitere Referenten beleuchten Aspekte der sich ausbreitenden Elektromobilität und deren zunehmende Verflechtung mit dem Energiemarkt. Tesla-Elektromobile, Speicherbatterien und Solardächer sowie die «share-economy» zeigten den Weg in die Zukunft, schilderte Marco Cocuzza, Store-Manager Tesla Schweiz, und er kündigte an, dass ab 2018 in St. Gallen ein Verkaufsstandort für Tesla-Fahrzeuge eröffnet werden soll.

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