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China will Lokalstrom handeln

Einen Großhandelsmarkt für Strom aus dezentralen Erzeugungsanlagen will China im Rahmen eines Testbetriebs schaffen. Dieser soll Anfang Februar lanciert werden, wie die Informationsplattform pv-magazine.de meldet. Das Pilotprojekt wird von Chinas Nationaler Entwicklungs- und Reformkommission und der Nationalen Energieagentur (NEA) aufgegleist.

Die Handelsplattform – die es Betreibern von kleineren Photovoltaik- und Windkraftanlagen erlaubt, ihren Strom direkt an Verbraucher zu verkaufen – soll bis Ende Dezember startbereit sein, heisst es. Das Pilotprogramm bildet die Grundlage für die Entwicklung eines direkten Handelssystems, bei dem große Verbraucher wie Unternehmen oder Fabriken ihren Strom direkt von Erzeuger kaufen können – entweder bilateral oder über einen zentralisierten Auktionsmechanismus.

Für die Testphase, die im Februar 2018 in sechs Provinzen starten soll, werden Lenkungsgebühren festgelegt. Teilnehmende Projekte müssen bestimmte Anforderungen an die Netzanbindung erfüllen. Die NEA wies zudem darauf hin, dass in den teilnehmenden Regionen weitere dezentrale Kapazitäten zugebaut würden. Chinas Definition für dezentrale Photovoltaik-Anlagen ist ziemlich breit gefasst. Sie beinhaltet auch Freiflächenanlagen bis 20 Megawatt Leistung.

(Quelle: pv-magazine.de)
 

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